Basic Life Support (BLS) in der Rettungssanitäterausbildung am Frankfurter Institut für Rettungs- und Notfallmedizin

Damit im Notfall jeder Handgriff sitzt, müssen Mediziner und medizinisches Fachpersonal diese Situationen immer wieder trainieren. Neben den Grundlagen zu Themen wie Herzinfarkt und Schlaganfall werden vor allem praktische Szenarien bei dem ACLS Kurs trainiert. Hierzu gehören schwere Herzrhythmus-Störungen und Herz-Kreislaufstillstände die dann nach einem standardisierten Algorithmus behandelt werden.

Am 20. April fand eine BLS Zertifizierung statt. Der videobasierte Kurs ist sehr praxisnah und behandelt Inhalte wie die Wiederbelebung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen mit der Anwendung eines AED, sowie Notfallmaßnahmen beim Ersticken.

Im Rahmen der Rettungssanitäter-Ausbildung der Berufsfeuerwehr Frankfurt ist die BLS Zertifizierung der American Heart Association (AHA) ein fester Bestandteil. Im videounterstützten Kurs wird sehr viel Wert auf praktische Übungen gelegt. Es werden Inhalte wie die Wiederbelebung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen mit der Anwendung eines AED, sowie Notfallmaßnahmen beim Erstickungsnotfall behandelt.

Um das Training zu optimieren kamen moderne Simulatoren zum Messen der effektiven Herzdruckmassage bei Erwachsenen und Säuglingen zum Einsatz. So konnte die Drucktiefe und das Atemvolumen exakt bestimmt und für eine Auswertung an einem Projektor genutzt werden. Zusätzlich ermöglichte dieser BLS Kurs einen Fokus auf Teamdynamik, Kommunikation und Rollenverteilung in der Notfallsituation. Besonders positiv wurde auch die Praxiserfahrung der Instruktoren bewertet.

 

Alle Teilnehmer erhielten zur Vorbereitung das aktuelle BLS Kursbuch in deutscher Sprache, sowie eine Taschenmaske. Dies ist ein Standard bei den zertifizierten Kursen der American Heart Association, der einen schnellen und praxisnahen Einstieg ermöglicht. Für einen erfolgreichen Abschluss mussten die Teilnehmer eine praktische und schriftliche Lernerfolgskontrolle absolvieren, die alle Teilnehmer mit Bravur bestanden haben.

Die Teilnehmer des Kurses waren hochmotiviert und zeigten dies durch rege Diskussionen und Rückfragen während des Trainings. Sie erhielten das beliebte Zertifikat welches seine Gültigkeit für 2 Jahre behält und dann aufgefrischt werden sollte.

Mit 400.000 Instruktoren in 5.000 Training Centers und über 10.000 Training Sites, führt die AHA weltweit in 80 Ländern zertifizierte medizinische Kurse in 17 Sprachen durch. Die standardisierten Kursinhalte, wie etwa die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen oder die Notfall-Behandlung von schweren Herzrhythmus-Störungen, richten sich speziell an medizinisches Fachpersonal. Dabei soll nicht nur die richtige Therapie für lebensbedrohlich erkrankte Patienten vermittelt werden, sondern auch die Kommunikation zwischen den Helfern verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Allein in Deutschland führt SKILLQUBE mit seinen über 40 Partnern mehr als 2.000 Schulungen in den Bereichen BLS, ACLS und PALS durch. SKILLQUBE ist damit das aktuell größte Training Center in Deutschland.

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