Kategorie: Messen & Symposien

2. Symposium Simulation in der Präklinik durchgeführt


 

 

In Partnerschaft mit dem S&K Verlag fand am 20. März 2018 das 2. Symposium für Simulation in der Präklinik in Heidelberg statt. Die Location war wie im Vorjahr die eindrucksvolle Print Media Academie im Zentrum Heidelbergs. Zum ausgebuchten Symposium waren 223 Teilnehmer anwesend. Neben Vertretern aus dem Rettungsdienst nahmen auch Führungskräfte und Dozenten der Rettungsdienstschulen sowie Ärzte teil.

 

Workshops

Am Vortag zum Symposium fanden bereits Workshops rund um das Thema Simulation statt, welche von 108 Teilnehmer besucht wurden. Im 1. Workshop Simulation bekamen die Teilnehmer einen Einblick aus der Simulationswelt in England. Prof. Richard Lyon aus Edinburgh zeigte mit seinem Team ein eindrucksvolles Szenario mit einer Clamshell-Thorakotomie, wie es in seiner Heimat mit realistischen Teams trainiert wird. Im 2. Workshop bestimmten Checklisten die Agenda. Wann, Wo, Welche und vor allem Wie setzen wir diese ein? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer unter der Anleitung von Dr. Michael St. Pierre aus Erlangen. Für den 3. Workshop war die Psychologin Daniela Lehmann aus Österreich zu Gast. Zusammen mit Lukas Tausendfreund von SKILLQUBE beschäftigten sie sich mit dem Thema „Debriefing in der Realität“. Der erste Tag wurde durch ein get-together in der Kulturbrauerei Heidelberg abgerundet.

Symposium

Die Eröffnung des Symposiums erfolgte durch Prof. Dr. Erik Popp, Leiter der Sektion Notfallmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg. Dieser führt seit Jahren medizinische Simulationstrainings durch und betonte die hohe Relevanz und wachsende Bedeutung in der Aus- und Fortbildung von medizinischem Personal. Der erste Vortrag von Dr. Michael St. Pierre knüpfte an diese Aussage an, beleuchtete dennoch das Thema differenziert. Er ist Experte im Bereich der sog. menschlichen Faktoren (Human Factors) und machte klar das diese nicht trainiert werden können.

Ein Highlight war ein weiterer Sprecher aus England. Der Paramedic Joel Symonds zeigte die aktuelle Situation in England auf und machte mit einer lockeren und humoristischen Art auf die Herausforderungen in seinem Heimatland aufmerksam.

Für eine gelungene Abwechslung sorgten Dr. Jan Baus vom Unfallkrankenhaus Berlin und Thomas Werner von SKILLQUBE mit ihren Vorträgen zur Simulation und der Nachbesprechung (Debriefing). Denn im Wechsel zu ihren Ausführungen wurde eine Live-Simulation auf der Bühne durch Rettungsdienstpersonal durchgeführt.

Durch das Programm führte Georg Hirsch von SKILLQUBE der zum Ende des Symposiums eine „Take home message“ des Publikums einholte. Die Stimmen der Zuschauer bestätigten die hohe Relevanz für das Thema Simulation in der Präklinik und zeigte das die Entwicklung in eine gute Richtung geht und gleichzeitig die Herausforderungen für alle gleich sind. Die Rolle des Instruktors war nicht nur im Vortrag von Daniela Lehmann ein Thema, sondern auch die Zusammenfassung einer Teilnehmerin des Symposiums, welche die zentrale Rolle der Trainer in der Simulation noch vor der Ausstattung sieht.

 

Keynote

Am Vorabend führte SKILLQUBE in dem eindrucksvollen Saal der Print Media Academie seine neue „Mission360“ und den „qube3“ vor. Die Skillqube „Mission360″ setzt auf ganzheitliche Lösungen für Simulationen und Team-Trainings in der präklinischen und klinischen Patientenversorgung. Mission360 bedeutet für Skillqube, mit maßgeblichem Input alle Bereiche des Lernens nachhaltig zu unterstützen. Von reiner Wissensvermittlung, dem Erlernen von Skills, dem Trainieren solide Entscheidungen zu treffen, über Team-Simulationen und Trainings bis hin zu der Vermittlung von präklinischen und klinischen Erfahrungswerten. Der qube3 ist das neue Patientensimulationssystem als Eigenentwicklung von SKILLQUBE in Kooperation mit Corpuls. Auf Basis von jahrelangen Erfahrungswerten und hunderten Rückmeldungen aus der Praxis entsteht ein System das dabei hilft, Rettungskräfte präzise auf den Ernstfall vorzubereiten. Neben der Voll-Funktionsfähigen Oberfläche des Echtgerätes wird es einen erweiterten Assessment Trainer geben welcher eine Auskultation von Brust und Rücken ermöglicht sowie die Erhebung von Blutzuckerwerten, Körpertemperatur des Patienten und das Einblenden selbst gewählter Medien unterstützt.

Aussteller

Auch in diesem Jahr wurde das Symposium durch eine Industrieausstellung begleitet. Die Firmen Laerdal, SIMStation, Wesim, SIMBODIES und SKILLQUBE präsentierten ihre Produkte rund um die Simulation und informierten die Teilnehmer über neue Möglichkeiten.

Veranstalter: Verlag Stumpf & Kosendey GmbH
Kooperationspartner: SKILLQUBE GmbH

S+K Verlag   cropped-skillqube-1.png

5. Kindernotfalltage in Garmisch-Partenkirchen


 

3 Tage Fortbildung, 1000 Teilnehmer, 38 Seminare und 45 Dozenten

Ein packendes Programm aus Vorträgen, Workshops & Tutorien und humoristischen Key-Notes durften interessierte Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus Klinik und Präklinik vom 08.-10. Februar 2018 erleben. Im Kongresshaus Garmisch fand bereits zum 5. Mal das interprofessionelle Treffen statt, welches bereits Monate im Vorfeld ausgebucht war.

SKILLQUBE ist bereits seit 4 Jahren mit dabei und war in diesem Jahr einer der 3 Hauptsponsoren auf dem Kongress. Wir beteiligten uns aktiv beim Treffen des Netzwerkes Kindersimulation, unterstützten in der Industrieausstellung und informierten über die Programme der American Heart Association. Ein weiteres Highlight, war wie im Vorjahr die Verlosung eines PALS Provider Kurses bei SKILLQUBE. Die Ziehung des Gewinners wurde von Ellen Heimberg (Organisationsteam Kindernotfalltage) und dem 1. Vorsitzenden des Netzwerkes Kindersimulation, Michael Wagner durchgeführt. Wir gratulieren dem Gewinner zur kostenfreien Teilnahme am zertifizierten PALS Provider Kurs der American Heart Association.

INFORMATION GEWINNSPIEL!

Die Skillqube GmbH hat unter allen Teilnehmenden des Gewinnspiels einen PALS Provider Kurs im Wert von 595,00 € verlost. Der Gewinner kommt aus Ebersberg und wurde bereits per E-Mail benachrichtigt.

Vielen Dank an das gesamte Organisationsteam der Kindernotfalltage. Im kommenden Jahr wird der Kongress in Garmisch-Partenkirchen dann vom 07.- 09. Februar 2019 stattfinden.

Mit 400.000 Instruktoren in 5.000 Training Centers und über 10.000 Training Sites, führt die AHA weltweit in 80 Ländern zertifizierte medizinische Kurse in 17 Sprachen durch. Die standardisierten Kursinhalte, wie etwa die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen oder die Notfall-Behandlung von schweren Herzrhythmus-Störungen, richten sich speziell an medizinisches Fachpersonal. Dabei soll nicht nur die richtige Therapie für lebensbedrohlich erkrankte Patienten vermittelt werden, sondern auch die Kommunikation zwischen den Helfern verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden.

Zertifizierte Kinder-Notfall-Trainings der AHA

3. Zukunftsforum Rettungsdienst


 

„Führungskräfte müssen vordenken und neue Impulse aufnehmen“, zog Moderator Prof. Dr. Klaus Runggaldier ein Fazit der Tagung, das den Kern der Veranstaltung traf. Zum Themenspektrum gehörten deshalb Vorträge über den Rettungsdienst aus gänzlich unterschiedlichen Blickwinkeln, so z.B. über die Auswirkungen der Veränderung der notfallmedizinischen Versorgungslandschaft, den Personalmangel im Rettungsdienst, den Wert und Nutzen von Simulationstrainings für die alltägliche Praxis, aber auch als Grundlage für den Aufbau eines Qualitätsmanagements. Ein erster ausführlicherer Einblick in die Überlegungen des Sachverständigenrates zur Neuordnung der Notfallversorgung wurde ebenfalls gegeben.

Aber vor allem der Blick über den Tellerrand kam nicht zu kurz. Dr. Stefan Braunecker, RETTUNGSDIENST-Redaktionsmitglied und Anästhesist an einer großen Londoner Klinik, erläuterte das Modell des „klinischen Leadership“ im britischen Gesundheitswesen, Michael Girsa von der Wiener Berufsrettung den „Field Supervisor“, der dort nach angloamerikanischem Vorbild eingerichtet wurde. Daneben wurden ein Projekt zur Erhöhung der Überlebensrate bei Reanimationspatienten in Norddeutschland, der teilweise umstrittene Umgang mit den sozialen Medien durch die Retter und neue Management-Ansätze behandelt, so etwa das Führungskräfte-Qualifizierungsprogramm der Rettungsdienstkooperative in Schleswig-Holstein und das „Agile Management“ als mögliches Führungsmodell.

Die SKILLQUBE hat gemeinsam mit dem S&K Verlag und dem Falck Rettungsdienst Deutschland vor über drei Jahren den Grundstein der Veranstaltung gelegt. Auch in diesem Jahr war diese wieder ausverkauft und es konnte in der Kooperation ein innovatives Programm zur Zukunft des Rettungsdienstes erstellt werden. Wir freuen uns auch im kommenden Jahr ein weiteres Forum mit unseren Partner zu initialisieren. In kürze werden die Vorträge der Veranstaltung auf unserer Webseite zur Verfügung stehen.

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Webinare des ZFRD

2. Interdisziplinäres Heidelberger Notfallmedizin-Symposium (IHNS) – SKILLQUBE war dabei


 

2. Interdisziplinäres Heidelberger Notfallmedizin-Symposium (IHNS)

Am vergangenen Sonntag fand das 2. interdisziplinäre Heidelberger Notfallmedizin-Symposium (IHNS) in der Print Media Akademie in Heidelberg statt. Das sehr gut besuchte Symposium bildete das Ende eine Woche intensiver Fortbildung im Rahmen des seit 15 Jahren etablierten Heidelberger Interdisziplinären Forums Intensivtherapie (HIFIT).

Das Ziel des Symposiums war ein offener Wissensaustausch aller Disziplinen die an der Notfallversorgung beteiligt sind. Darunter zählen nicht nur die ärztlichen Kollegen, sondern auch der ausdrückliche Wunsch, Rettungs- und Pflegefachpersonal an diesem Austausch zu beteiligen. Eröffnet wurde das Symposium durch Prof. Dr. Stefan Hofer (Chefarzt der Klinik für Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin Kaiserslautern) und Niko Schneider (Arzt der Anästhesiologischen Klinik Heidelberg), der den Leiter der Sektion Notfallmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg und Vorsitz des Symposiums, Prof. Dr. Erik Popp vertreten hat. Knapp 250 Gäste verfolgten die spannenden Themen aus der Traumaversorgung, internistischen Notfällen und anderen notfallmedizinisch relevanten Bereichen.

SKILLQUBE war mit dem Thema pädiatrische Notfälle vor Ort und gab den Teilnehmern des Symposiums die Möglichkeit in den Pausen Ihre Fähigkeiten der Reanimation am Säugling unter Beweis zu stellen. Eine Station an der die Wiederbelebung eines Säuglings mit „Echt-Zeit-Feedback“ am Monitor dargestellt wurde zog viele interessierte Notfallmediziner an den Stand. Die Versorgung von Kindern und Säuglingen ist eine Seltenheit für Erwachsenenmediziner und geht im Realfall mit vielen Besonderheiten einher.

Ein Highlight war daher die Verlosung eines PALS Provider Platzes für die zertifizierten Kurse der American Heart Association (AHA), welche Deutschlandweit von SKILLQUBE durchgeführt werden. Der Pediatric Advanced Life Support (PALS) Kurs wurde bereits 2017 als Inhouse Training in der Anästhesiologischen Klinik erfolgreich für 20 Mitarbeiter durchgeführt. Zum Ende des Symposiums wurde die Gewinnerin ermittelt, welche kostenfrei das 2 Tagestraining bei SKILLQUBE besuchen darf.

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme am Symposium und bei der Anästhesiologischen Klinik für die Einladung zur Teilnahme am 2. interdisziplinären Heidelberger Notfallmedizin-Symposium (IHNS).

 

PALS Provider Kurstermine!

SKILLQUBE am Symposium „Taktische Lagen im Rettungsdienst“


 

Taktische Lagen im Rettungsdienst

10 Redner, darunter aus Israel und Großbritannien, referierten u.a. über die terroristische Bedrohungslage in Deutschland und der Welt, taktische Lagen im Rahmen von Großveranstaltungen, die Erfahrungen mit dem REBEL-Konzept in Bayern, die medizinische Versorgung von penetrierenden Verletzungen sowie über die Vorbereitungsmöglichkeiten von Krankenhäusern auf Terroranschläge.

Im Themenblock „Lessons learned“ berichteten Einsatzleiter authentisch und sehr eindrücklich von der Bewältigung des Amoklaufs in München (Juli 2016), des Terroranschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz (Dezember 2016) und des Terroranschlags nach dem Ariana-Grande-Konzert in Manchester (Mai 2017).

SKILLQUBE war mit SIMBODIES am Symposium vertreten. SIMBODIES werden vielfach beim möglichst realistischen Training von taktischen Lagen eingesetzt. Durch das äusserst realistische Erscheinungsbild inkl. entsprechender Verletzungsmuster, steigen die Teilnehmenden tiefer in das Szenario ein.

Auch gibt es erste wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass ein realistisches Training, die Prevention von PTSD (Posttraumatische Belastungsstörungen) unterstützt.

Am Symposium „Taktische Lagen im Rettungsdienst“ erklärte Mathias Duschl: Unser SIMBODIES war ein richtiges Highlight und viele Entscheider waren von den Möglichkeiten der „High Reality – Low Fidelity“ Simulation begeistert.

Für den November 2018 ist die dritte Auflage der Veranstaltung geplant.
SKILLQUBE wird wieder dabei sein.

Text: Skillqube / SK Verlag
Bilder: K. von Frieling / Skillqube

InSiM 2017 – Interdisziplinäres Symposium zur Simulation in der Medizin


 

InSIM 2017 – Mach es echt!

Die medizinische Simulationscommunity aus dem deutschsprachigen Raum, traf sich Ende letzter Woche in Dresden am „Interdisziplinären Symposium zur Simulation in der Medizin“, kurz InSiM 2018.

In toller Atmosphäre hatte das InPass-Team ein spannendes Programm zusammengestellt. Es gab viele Möglichkeiten für einen intensiven Erfahrungsaustausch.

Hochkarätige Dozenten, wie Dr. Marck Haerkens, MD, PhD, Gründer & Geschäftsführer der Organisation „Wings of Care“, Dr. med Jens-Christian Schwindt von SimCharacters und Dr. Michael St. Pierre von der Uniklinik Erlangen, lieferten neue Denkanstöße für die Bereiche Simulation und Patientensicherheit.

In vielen Workshops konnten die Teilnehmenden entsprechend ihrem Interessengebiet ihren Horizont erweitern und viele Anregungen für die tägliche Arbeit mitnehmen. Während der Pausen nutzen die Teilnehmenden die Industrieausstellung, in der alle führenden Anbieter im Bereich Simulation in der DACH-Region vertreten waren, um sich auf den neusten Stand im Bereich der verfügbaren Technologien zu bringen.

Die SKILLQUBE präsentierte ihr neues Konzept von „High Reality – Low Fidelity“, welches bei den Besuchern auf sehr großes Interesse stiess. Im Mittelpunkt stand SIMBODIES. „Erschreckend, wie echt er ist“, „unglaublich“, „der Atemweg… Hammer“, „eine ganz neue Realität in der Simulation“ waren nur einige der Reaktionen, die SIMBODIES bei den Teilnehmenden des InSim 2017 hervorrief.

Das Motto „Mach es echt“ traf sofort auf sehr positive Resonanz bei allen Besuchern am Stand der SKILLQUBE, welche sichtlich begeistert von Qualität, Realität und dem Preis der SIMBODIES war.

„Mit der Kombination von SIMBODIES als hoch realistischer Patientensimulator, iSimulate ALSi als Patientenmonitor und Instruktorsoftware, sowie ZYOS DSOne Micro 2 für den Bereich Aufzeichnung und Debriefing, kann SKILLQUBE nun eine 360° Lösung anbieten, für einen sehr attraktiven Preis“, stellte Mathias Duschl, Business Development Consultant EMEA für SKILLQUBE fest.

Die nächste Möglichkeit SIMBODIES live zu sehen haben Sie am Symposium „Taktische Lage im Rettungsdienst“ am 09. November 2017 in Düsseldorf: www.taktik-rettungsdienst.de

Das nächste „Interdisziplinäre Symposium zur Simulation in der Medizin – InSim“ findet vom 12. bis zum 14.09.2018 in Aschaffenburg statt.

 

Mehr zu SIMBODIES!

2. Symposium Simulation in der Präklinik


 

Print Media Akademie Heidelberg Print Media Akademie Heidelberg

HEIDELBERG, Print Media Academy, 20. März 2018

Die medizinische Simulation hat in den vergangenen Jahren insbesondere in der Präklinik eine enorme Entwicklung durchlaufen. Sie ist mittlerweile in unterschiedlicher Form in verschiedensten Bereichen fest etabliert. Da dieses junge Thema auch viele Fragen mit sich bringt, freuen wir uns auf ein gemeinsames Symposium zu den Themen Planung, Durchführung und Techniken in der Simulation, für mehr Patientensicherheit. Wir freuen uns in Partnerschaft mit dem S&K Verlag diese Veranstaltung bereits zum zweiten mal durchzuführen.

Planung // Durchführung // Technik // Debriefing

Das PROGRAMM am 20.03.2018

09:00 Beginn des Symposiums und Begrüßung
Moderation: Georg Hirsch (SKILLQUBE Training)

09:15 Human Factors – woher kommen sie und wie gehen wir damit um?  
Sprecher: Dr. Michael St. Pierre (Universitätsklinikum Erlangen)

10:15 Implementierung von Simulationstrainings im Rettungsdienst: Über welche Kompetenzen muss das Lehrpersonal verfügen?
Sprecher: Stephan Grosch (Simulationszentrum Mittelhessen)

11:00 Kaffeepause (Foyer) (Industrieausstellung)

11:30 Aufbau eines Simulationszentrum: Was ist zu beachten? Welcher Aufbau ist sinnvoll? Was kostet der Spaß?
Sprecher: Sebastian Spinnler – Zentrum für Simulation und Patientensicherheit der Malteser Stuttgart

12:15 Simulation in Großbritanien: Wie machen es die anderen? Was können wir davon lernen?
Sprecher: Prof. Dr. Richard Lyon Facharzt für Notfallmedizin am „The Royal Infirmary“- Krankenhaus in Edinburgh (UK)

13:00 Mittagspause (Foyer) (Industrieausstellung)

14:00 Live Simulation mit den Schwerpunkten: Psychologische Sicherheit, Umsetzung der Lernziele, Briefing und Stolpersteine
Moderation: Dr. Jan Baus – Simulationszentrum am Unfallkrankenhaus Berlin & Thomas Werner (SKILLQUBE Training)

15:00 Kaffeepause (Foyer) (Industrieausstellung)

15:30 Die Rollen des Instruktors im Debriefing: Wie kann sich der Facilitator aus der Lehrerrolle lösen, um effektive Debriefings zu ermöglichen?
Sprecherin: Dipl. Psychologin Daniela Lehmann, Klinische- und Gesundheitspsychologin (Alpha Medical Concepts)

16:15 Live Debriefing: Struktur, Double Loop Learning und das mentale Modell 
Moderation: Dr. Gerson Conrad Leitender Arzt Spital Thusis & Thomas Werner (SKILLQUBE Training)

17:15 Fazit und Verabschiedung

Veranstalter: Verlag Stumpf & Kosendey GmbH
Kooperationspartner: SKILLQUBE GmbH

S+K Verlag   cropped-skillqube-1.png

 

Jetzt Ticket sichern

Weitere Information auch unter: www.simulation-praeklinik.de

 


Die WORKSHOPS am 19.03.2018

Rund um die Simulation gibt es Input für alle tätigen im Bereich der präklinischen Simulation. Wählen Sie aus einen der 3 Workshops aus und treten Sie noch vor dem Symposium in den Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmern und erfahrenen Experten.

Workshop1 – SIMULATION

13:00 – 15:15 Uhr – „Mach es echt!

  • Möglichkeiten und Methoden der realistischen Simulation
  • Wie real müssen Trainings wirklich sein?
  • Simulation jetzt überall! – Erfahrungsaustausch und neue Möglichkeiten

15:45 Uhr – 18:00 Uhr – „Trainieren wie die HEMS Teams in UK

  • Prof. Richard Lyon aus England (Sprache: Deutsch)
  • So trainieren HEMS in UK – was können wir dabei lernen?
  • Spannende Einblicke und Austausch mit Richard Lyon

Moderation: Prof. Richard Lyon ist Facharzt für Notfallmedizin am „TheRoyal Infirmary“-Krankenhaus in Edinburgh. Des Weiteren ist er HEMS Notarzt und Direktor für Forschung bei der Kent, Surrey & Sussex Air Ambulance. Er wurde aufgrund seiner Verdienste für die Notfallmedizin in UK in den „Order of the British Empire“ aufgenommen.

Workshop² – CHECKLISTEN

13:00 – 15:15 Uhr – „Checklisten, Notfallmanuals und andere Entscheidungshilfen

  • Stärken und Grenzen der Merkhilfen (Kognitive Aids)
  • Welche Merkhilfen kann der Rettungsdienst gebrauchen?
  • Wie erfolgt die Implementierung?

15:45 Uhr – 18:00 Uhr – „Checklisten in der Simulation

  • Einführen von Checklisten mit Hilfe der Simulation
  • Unterschiede: Checkliste ist nicht gleich Checkliste
  • Der effektive Einsatz von Checklisten

Moderation: Dr. Michael St. Pierre, Oberarzt Anästhesie Universitätsklinikum Erlangen, Simulationstrainer, Notarzt für Boden- und Luftrettung

Workshop3 – DEBRIEFING

13:00 – 15:15 Uhr – „Debriefing in der Simulation

  • Nicht Wer, sondern Warum!
  • Debriefing als Kernelement – hier findet lernen statt
  • Nachhaltig Lernen – Double Loop Learning

15:45 Uhr – 18:00 Uhr – „Debriefing im Rettungsdienst-Alltag

  • Einsatznachbesprechung – Wie läuft es aktuell?
  • Checkliste zur Einsatznachbesprechung
  • Brauchen wir auch im Alltag einen Moderator?

Moderation: Dipl.Psych. Daniela Lehmann, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin
und Zertifizierte Simulationstrainerin


Get-Together am 19.03.2018

Sollten Sie bereits am Vortag anreisen, freuen wir uns Sie am Vorabend des Symposiums am Montag 19.03.2018 ab 19:00 Uhr in lockerer Atmosphäre in der Kulturbrauerei in Heidelbergs Altstadt begrüßen zu dürfen.Adresse: 
Kulturbrauerei Heidelberg AG
Leyergasse 6
69117 Heidelberg
www.heidelberger-kulturbrauerei.de
 

SKILLQUBE unterstützt den 7. Kinder Notfalltag am SRH Zentralklinikum Suhl


 

Skillstationen zum 7. Kinder Notfalltag am SRH Zentralklinikum Suhl

In den vergangenen 6 Jahren wurden die Kindernotfalltage im Meininger Klinikum durchgeführt. Nach einem Jahr Pause, wurde der Fortbildungstag für begeisterte Notfallmediziner und medizinisches Fachpersonal aus Rettungsdienst und Klinik am Zentralklinikum Suhl angeboten. Das Dozenten Team war interdisziplinär und multiprofessionell aufgestellt und setzte sich aus den umliegenden Kliniken, sowie weiten Teilen Deutschlands zusammen.

Unter dem Motto „Vom Frühgeborenen bis zum Polytrauma“ waren die Medikamentenapplikation, Skillstationen zur Wiederbelebung von Neugeborenen und Jugendlichen, oder auch die (prä-) klinische Geburt Schwerpunkte der Veranstaltung.

SKILLQUBE unterstützte die Station Wiederbelebung am Kind und Jugendlichen, welche vom Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Raimondo Laubinger, geleitet wurde. Neben den Basismaßnahmen der Herz-Lungen Wiederbelebung beim Kind, wurden auch Stationen zum Atemwegsmanagement und des intraossären Zugangs gezeigt.

Bereits in 2 Wochen sind wir wieder im SRH Zentralklinikum und befassen uns ebenfalls mit dem Thema Kindernotfälle. Dieses mal mit unserem zertifizierten Kurskonzept Pediatric Advanced Life Support (PALS) der American Heart Association. 2 Mal jährlich findet in Kooperation mit dem SRH Klinikum hier ein standardisierter Notfallkurs statt. Wir bedanken uns bei den interessierten Teilnehmern und freuen uns auf ein Wiedersehen zur nächsten Veranstaltung.

PALS Provider Kurs in Suhl

 

19. Hannoversche Notfallsymposium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)


 

500 Teilnehmer besuchten das 19. Hannoversche Notfallsymposium mit dem Leitthema Fachkräftemangel im Rettungsdienst: Sorgen, Not und Auswege

Schwerpunktthema des Hannoverschen Notfallsymposiums waren in diesem Jahr unter anderem der Fachkräftemangel im Rettungsdienst und Projekte, die einen Ausweg aufzeigen wie der sogenannte „Gemeinde-Notfallsanitäter“. Prof. Dr. Gordon Heringshausen von der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin beleuchtete die aktuelle Lage im Rettungsdienst und warf einen Blick in die Zukunft: Im Jahr 2020 fehlen auf deutschen Rettungswachen rund 50 Prozent an qualifiziertem Personal, um das stetig steigende Einsatzaufkommen abzuarbeiten. Alarmierend sind heute bereits die Fehltage von Mitarbeitern im Rettungsdienst. Hohe Burn-out-Raten und Unzufriedenheit im Job prägen das Berufsfeld. Eine Blitzumfrage unter den Symposiumsteilnehmern bestätigte Heringshausens Ausführungen. Qualifizierung des eigenen Nachwuchs, Entwicklung von Führungskräften, Teilhabe an Entscheidungen wie Dienstplänen, Gesundheitsvorsorge, konkrete Bedarfserhebungen und schließlich den Mut, sich selbst zu verändern und sein Ego ab und an zurückzustellen, gab Heringshausen schließlich allen Entscheidungsträgern im Rettungsdienst mit auf den Weg.

In zwei Vorträgen wurde das Thema „Damage Control“ betrachtet – einmal präklinisch von Dr. Björn Wegner, Oberstabsarzt am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg, und einmal klinisch von Dr. Marcel Winkelmann, Arzt an der Klinik für Unfallchirurgie an der MHH. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Terror- und Amoklagen war die Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen ein wichtiger Inhalt der Fortbildungsveranstaltung. Weitere medizinische Vorträge betrachteten die Sepsis als unerkannte Gefahr, die Videolaryngoskopie sowie die NIV-Beatmung als optimale Methoden.

Als mitreißender Redner zeichnete sich wieder einmal Achim Hackstein, Leiter Kooperative Regionalleitstelle Nord, aus. Diesmal unterhielt er das Publikum mit seinen Ausführungen zum Crew Ressource Management (CRM) in der Leitstelle. Vor vier Jahren wurde in der Leitstelle Nord das aus der Luftfahrt bekannte Crew Ressource Management erfolgreich eingeführt und das ganze Team profitiert mittlerweile von den neuen Methoden. Unter anderem zeigen optische Warnsignale an den Arbeitsplätzen die persönliche Belastung – oder auch Überlastung – eines Kollegen an. Dadurch kann das Team reagieren und so können eventuelle Fehler eines Einzelnen vermieden werden.

Ebenso für Begeisterung beim Publikum sorgte der Vortrag „Kohle, Koks und Klapperschlangen“ von Dr. Andreas Schaper, einem der beiden Leiter des Giftinformationszentrum-Nord in Göttingen. Mit über 37.800 Beratungen im Jahr ist die zentrale Rufnummer auch allen Mitarbeitern im Rettungsdienst ein Begriff. Schaper lieferte einen teils amüsanten Überblick – von Eibenblättern bis zu Paracetamol.

(Quelle: http://www.johanniter.de/)

Symposium Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst


 

Symposium Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst am 4. März 2017 in Mainz

10 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK) und Einsatzkonzept eines Multikopters im Bevölkerungsschutz

Seit nunmehr zehn Jahren arbeiten die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst regelmäßig im Rahmen vieler landesweiter Projekte und Einsätze zusammen. Zeit Bilanz zu ziehen. Was ist bisher gut gelaufen? Wo gibt es Optimierungspotenziale? Und vor allem: Welchen Herausforderungen müssen sich die Hilfskräfte in der Zukunft stellen? Rainer Hoffmann, Landesbereitschaftsleiter des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, und Michael Brilmayer vom Malteser Hilfsdienst schauen gemeinsam auf „10 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK)“ und darüber hinaus.

Ein gemeinsames Projekt der HiK ist der Einsatz eines Multikopters bei Großschadensfällen. Dieser kann live Bilder übertragen und übernimmt damit die Arbeit der Menschen, die sich früher in eine Gefahrenzone begeben mussten. „Der Multikopter muss den Boden nicht berühren, kann Hindernisse einfach überfliegen und so hoch aufsteigen, um ein ganzes Gebiet zu überblicken“, erklärt Uwe Gaspar, Mitarbeiter im Ressort Ehrenamtsförderung und Katastrophenschutz. Das Gerät erleichtert darüber hinaus Verschüttete, Bewusstlose oder Brandherde zu finden.

Innen-Staatssekretär Randolf Stich unterstreicht die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen: „Die rheinland-pfälzische Bevölkerung kann auf das Know-how und die großartige Verzahnung der Hilfsorganisationen bauen. Im Ernstfall können wir alle auf ihre Kompetenz vertrauen.“

Zudem stehen beim diesjährigen Symposium weitere wichtige Themen wie die Zentrale Einheit Landesvorhaltung Katastrophenschutz (ZELK), das Konzept „Psychosoziale Notfallversorgung im Rettungsdienst“, Gewalt gegen Einsatzkräfte und die Behandlung von Schussverletzungen auf der Agenda.

Hintergrund:

Die Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. veranstalten in Kooperation mit dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur – oberste Rettungsdienstbehörde, den Ärztlichen Leitern Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst, ein Symposium der Notfallmedizin mit aktuellen und repräsentativen Themen aus dem Rettungsdienst.

Quelle: DRK Landesverband Rheinland-Pfalz (https://www.drk-rlp.de/aktuelles)

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