Thema: Notfalltraining

Kinder-Notfalltraining an der Vulpius Klinik in Bad Rappenau


 

Ziel des Kinder-Notfalltrainings war es, bestehende Fähigkeiten in den Bereichen EKG und Defibrillation sowie Beatmung und Atemwegsmanagement bei Kindern und Säuglingen aufzufrischen. Neben der Wiederholung des Airways Managements wurden die Basismaßnahmen der Herz-Lungenwiederbelebung anhand der Reanimationsleitlinien 2015 der American Heart Association trainiert. Eine frühe Durchführung dieser Maßnahmen kann das überleben der jungen Patienten nachweislich verbessern.

Um eine qualitativ hochwertige Herz-Lungenwiederbelebung zu trainieren, setzte SKILLQUBE das Feedbacksystem des Simulators ein. Die zehn Teilnehmer konnten durch eine Auswertung ihrer durchgeführten Maßnahmen, wie Drucktiefe, Druckfrequenz, Thoraxentlastung und Atemzugvolumen, ihre Effektivität beurteilen und die Effizienz steigern. Sie haben erkannt, dass die Basismaßnahmen keine einfachen und simplen Maßnahmen sind, sondern dass diese elementare Bestandteile der Wiederbelebung darstellen und eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern.

Zum Abschluss der Fortbildung wurden komplette pädiatrische Fallbeispiele trainiert. Hierbei absolvierten das medizinische Fachpersonal und die Ärzte Simulationsszenarien an Säuglingen und Kindern. Behandelt wurden Themen wie das richtige Verhalten bei drohendem Ersticken eines Kindes und Sedierungsnotfällen. Die Teilnehmer fanden sich dabei in ihren Rollen des Arbeitsalltages wieder und das Training erfolgte im Team, gemeinsam mit Ärzten und Pflegefachpersonal.

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Ein Augenmerk lag hierbei bei den Aspekten des Crew Ressource Management (CRM). Insbesondere mit dem Augenmerk auf Kommunikation und Verhaltensweisen im Team. Die Trainings wurden mit dem eigenen Equipment der Klinik durchgeführt, damit das Umfeld so realistisch wie möglich dargestellt werden konnte.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für einen spannenden Kursnachmittag sowie bei den Instruktoren und freuen uns auf weitere Seminare mit der Vulpius Klinik in Bad Rappenau.

 

Erwachsenen-Notfalltraining an der Vulpius Klinik in Bad Rappenau


 

Damit im Notfall jeder Handgriff sitzt, trainierten am vergangenen Wochenende Ärzte und Mitarbeiter der Pflege, Notfallsituationen von Erwachsenen. Ziel des Erwachsenen-Notfalltrainings war es, bestehende Fähigkeiten in den Bereichen EKG und Defibrillation sowie Beatmung und Atemwegsmanagement bei Erwachsenen aufzufrischen. Neben der Wiederholung des Airways Managements wurden die Basismaßnahmen der Herz-Lungenwiederbelebung anhand der Reanimationsleitlinien 2015 der American Heart Association trainiert. Eine frühe Durchführung dieser Maßnahmen kann das überleben der erwachsenen Patienten nachweislich verbessern.

Um einen möglichst nachhaltigen Trainingseffekt zu erzielen, setzten die Teilnehmer sich zunächst theoretisch mit den Themenbereichen auseinander, bevor diese am Ende der Veranstaltung in kompletten Fallbeispielen trainiert wurden. Die Simulationsszenarien absolvierten das medizinische Fachpersonal und die Ärzte an Simulatoren.

Um eine qualitativ hochwertige Herz-Lungenwiederbelebung zu trainieren, setzte SKILLQUBE das Feedbacksystem des Simulators ein. Mithilfe des Simulators können Parameter, wie Drucktiefe, Druckfrequenz, Thoraxentlastung und Atemzugvolumen analysiert werden. Die elf Teilnehmer konnten durch die Auswertung ihrer durchgeführten Maßnahmen ihre Effektivität beurteilen und die Effizienz steigern. Sie haben erkannt, dass die Basismaßnahmen keine einfachen und simplen Maßnahmen sind, sondern dass diese elementare Bestandteile der Wiederbelebung darstellen und eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern.

Um ein möglichst realitätsnahes Fallbeispiel zu kreiieren, fanden die Teilnehmer sich in ihren Rollen des Arbeitsalltages wieder. Die Trainings wurden mit dem eigenen Equipment der Klinik durchgeführt, damit auch das Umfeld so realistisch wie möglich dargestellt werden konnte. Um die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern, erfolgte das Training im Team, gemeinsam mit Ärzten und Pflegefachpersonal. Ein Augenmerk lag hierbei bei den Aspekten des Crew Ressource Management (CRM). Im anschließenden Debriefing wurden, neben den fachlichen Skills, insbesondere die Kommunikation und Verhaltensweisen im Team analysiert.

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Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für einen spannenden Kursnachmittag sowie bei den Instruktoren und freuen uns auf weitere Seminare mit der Vulpius Klinik in Bad Rappenau.

 

Kinder-Notfalltraining an der Vulpius Klinik in Bad Rappenau


 

Ziel des Kinder-Notfalltrainings war es, bestehende Fähigkeiten in den Bereichen EKG und Defibrillation sowie Beatmung und Atemwegsmanagement bei Kindern und Säuglingen aufzufrischen. Neben der Wiederholung des Airways Managements wurden die Basismaßnahmen der Herz-Lungenwiederbelebung anhand der Reanimationsleitlinien 2015 der American Heart Association trainiert. Eine frühe Durchführung dieser Maßnahmen kann das überleben der jungen Patienten nachweislich verbessern.

Um eine qualitativ hochwertige Herz-Lungenwiederbelebung zu trainieren, setzte SKILLQUBE das Feedbacksystem des Simulators ein. Die Teilnehmer konnten durch eine Auswertung ihrer durchgeführten Maßnahmen, wie Drucktiefe, Druckfrequenz, Thoraxentlastung und Atemzugvolumen, ihre Effektivität beurteilen und die Effizienz steigern. Sie haben erkannt, dass die Basismaßnahmen keine einfachen und simplen Maßnahmen sind, sondern dass diese elementare Bestandteile der Wiederbelebung darstellen und eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern.

Zum Abschluss der Fortbildung wurden komplette pädiatrische Fallbeispiele trainiert. Hierbei absolvierten das medizinische Fachpersonal und die Ärzte Simulationsszenarien an Säuglingen und Kindern. Behandelt wurden Themen wie das richtige Verhalten bei drohendem Ersticken eines Kindes und Sedierungsnotfällen. Die Teilnehmer fanden sich dabei in ihren Rollen des Arbeitsalltages wieder und das Training erfolgte im Team, gemeinsam mit Ärzten und Pflegefachpersonal.

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Ein Augenmerk lag hierbei bei den Aspekten des Crew Ressource Management (CRM). Insbesondere mit dem Augenmerk auf Kommunikation und Verhaltensweisen im Team. Die Trainings wurden mit dem eigenen Equipment der Klinik durchgeführt, damit das Umfeld so realistisch wie möglich dargestellt werden konnte.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für einen spannenden Kursnachmittag sowie bei den Instruktoren und freuen uns auf weitere Seminare mit der Vulpius Klinik in Bad Rappenau.

 

Notfalltraining mit SimBodie am PZN in Wiesloch


 

Im Rahmen des letzten Notfalltraining am 08. Oktober 2018 am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch ging es darum, mit nicht alltäglichen Situationen und Verletzungen umzugehen. Dank zweier Erfahrener Instruktoren von Skillqube und hoch motivierten Teilnehmern wurde der SimBodie professionell Versorgt.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung erlernten die Teilnehmenden das Stoppen von kritischen Blutungen mit verschiedenen Hilfsmitteln. An den Extremitäten kam es zum Einsatz von Tourniquets aber auch das Wound Packung wurde mit speziellem Übungsmaterial trainiert.

Im Anschluss an das Skilltraining ging es in verschiedensten Szenarien um die praktische Anwendung des zuvor gelernten. Kernstück und Highlight dieser Simulation war unser SimBodie von dem alle Teilnehmer begeistert waren. Ganz nach dem Motto #machesecht konnten alle Teilnehmer nachhaltig profitieren.

Wir danken der Akademie im Park für zahlreiche erfolgreiche und spannende Trainings in diesem Jahr und freuen uns auf weitere Herausforderungen in 2019.

Weitere Trainings

 

 

Basic Life Support (BLS) in der Rettungssanitäterausbildung am Frankfurter Institut für Rettungs- und Notfallmedizin


 

Am 20. April fand eine BLS Zertifizierung statt. Der videobasierte Kurs ist sehr praxisnah und behandelt Inhalte wie die Wiederbelebung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen mit der Anwendung eines AED, sowie Notfallmaßnahmen beim Ersticken.

Im Rahmen der Rettungssanitäter-Ausbildung der Berufsfeuerwehr Frankfurt ist die BLS Zertifizierung der American Heart Association (AHA) ein fester Bestandteil. Im videounterstützten Kurs wird sehr viel Wert auf praktische Übungen gelegt. Es werden Inhalte wie die Wiederbelebung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen mit der Anwendung eines AED, sowie Notfallmaßnahmen beim Erstickungsnotfall behandelt.

Um das Training zu optimieren kamen moderne Simulatoren zum Messen der effektiven Herzdruckmassage bei Erwachsenen und Säuglingen zum Einsatz. So konnte die Drucktiefe und das Atemvolumen exakt bestimmt und für eine Auswertung an einem Projektor genutzt werden. Zusätzlich ermöglichte dieser BLS Kurs einen Fokus auf Teamdynamik, Kommunikation und Rollenverteilung in der Notfallsituation. Besonders positiv wurde auch die Praxiserfahrung der Instruktoren bewertet.

 

Alle Teilnehmer erhielten zur Vorbereitung das aktuelle BLS Kursbuch in deutscher Sprache, sowie eine Taschenmaske. Dies ist ein Standard bei den zertifizierten Kursen der American Heart Association, der einen schnellen und praxisnahen Einstieg ermöglicht. Für einen erfolgreichen Abschluss mussten die Teilnehmer eine praktische und schriftliche Lernerfolgskontrolle absolvieren, die alle Teilnehmer mit Bravur bestanden haben.

Die Teilnehmer des Kurses waren hochmotiviert und zeigten dies durch rege Diskussionen und Rückfragen während des Trainings. Sie erhielten das beliebte Zertifikat welches seine Gültigkeit für 2 Jahre behält und dann aufgefrischt werden sollte.

Mit 400.000 Instruktoren in 5.000 Training Centers und über 10.000 Training Sites, führt die AHA weltweit in 80 Ländern zertifizierte medizinische Kurse in 17 Sprachen durch. Die standardisierten Kursinhalte, wie etwa die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen oder die Notfall-Behandlung von schweren Herzrhythmus-Störungen, richten sich speziell an medizinisches Fachpersonal. Dabei soll nicht nur die richtige Therapie für lebensbedrohlich erkrankte Patienten vermittelt werden, sondern auch die Kommunikation zwischen den Helfern verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Allein in Deutschland führt SKILLQUBE mit seinen über 40 Partnern mehr als 2.000 Schulungen in den Bereichen BLS, ACLS und PALS durch. SKILLQUBE ist damit das aktuell größte Training Center in Deutschland.

Weitere Trainings

ACLS Provider in Frankfurt am Main


 

Das Advanced Cardiac Life Support (ACLS) Provider Seminar der American Heart Association (AHA) wurde von der SKILLQUBE GmbH aus Wiesloch durchgeführt. 13 Teilnehmer erhielten ihren ACLS Provider Ausweis nach dem erfolgreichen Kursabschluss.

Ein großer Dank gilt den Instruktoren Florian Tochtermann und Andreas Tremml. Die Kursinstruktoren trugen zum größten Teil zum Kurserfolg bei, was auch das Teilnehmerfeedback bestätigte. Unterstützt wurden diese durch modernste Simulationstechnik. Neben dem Patientensimulator ALSi von iSimulate, kam Audio- und Videotechnik der Firma ZYOS zum Einsatz. Hierbei wurden die Szenarien aufgezeichnet und für die Auswertung der effektiven Teamdynamik genutzt. Durch diese sollen die nicht technischen Fähigkeiten der Teilnehmer geschult werden. Denn immerhin 70 % der Zwischenfälle entstehen nicht aufgrund von mangelndem Fachwissen, sondern durch menschliche Fehler.

Alle Teilnehmer absolvierten zum Abschluss erfolgreich eine schriftliche und praktische Prüfung und erhielten somit den Advanced Cardiac Life Support Provider Ausweis der American Heart Association (AHA).

 

Mit 400.000 Instruktoren in 5.000 Training Center und über 10.000 Training Sites, führt die AHA weltweit in 80 Ländern zertifizierte medizinische Kurse in 17 Sprachen durch. Die standardisierten Kursinhalte, wie etwa die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen oder die Notfall-Behandlung von schweren Herzrhythmus-Störungen, richten sich speziell an medizinisches Fachpersonal. Dabei soll nicht nur die richtige Therapie für lebensbedrohlich erkrankte Patienten vermittelt werden, sondern auch die Kommunikation zwischen den Helfern verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden.

ACLS Kurstermine 

SKILLQUBE unterstützt den 7. Kinder Notfalltag am SRH Zentralklinikum Suhl


 

Skillstationen zum 7. Kinder Notfalltag am SRH Zentralklinikum Suhl

In den vergangenen 6 Jahren wurden die Kindernotfalltage im Meininger Klinikum durchgeführt. Nach einem Jahr Pause, wurde der Fortbildungstag für begeisterte Notfallmediziner und medizinisches Fachpersonal aus Rettungsdienst und Klinik am Zentralklinikum Suhl angeboten. Das Dozenten Team war interdisziplinär und multiprofessionell aufgestellt und setzte sich aus den umliegenden Kliniken, sowie weiten Teilen Deutschlands zusammen.

Unter dem Motto „Vom Frühgeborenen bis zum Polytrauma“ waren die Medikamentenapplikation, Skillstationen zur Wiederbelebung von Neugeborenen und Jugendlichen, oder auch die (prä-) klinische Geburt Schwerpunkte der Veranstaltung.

SKILLQUBE unterstützte die Station Wiederbelebung am Kind und Jugendlichen, welche vom Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Raimondo Laubinger, geleitet wurde. Neben den Basismaßnahmen der Herz-Lungen Wiederbelebung beim Kind, wurden auch Stationen zum Atemwegsmanagement und des intraossären Zugangs gezeigt.

Bereits in 2 Wochen sind wir wieder im SRH Zentralklinikum und befassen uns ebenfalls mit dem Thema Kindernotfälle. Dieses mal mit unserem zertifizierten Kurskonzept Pediatric Advanced Life Support (PALS) der American Heart Association. 2 Mal jährlich findet in Kooperation mit dem SRH Klinikum hier ein standardisierter Notfallkurs statt. Wir bedanken uns bei den interessierten Teilnehmern und freuen uns auf ein Wiedersehen zur nächsten Veranstaltung.

PALS Provider Kurs in Suhl

 

3. Notfalltraining in der Vulpiusklinik Bad Rappenau


 

Notfalltraining an Erwachsenen und Kindern in der Vulpiusklinik

Neben der Wiederholung des Airways Managements wurden in der Skillstation BLS die Basismaßnahmen der Herz-Lungenwiederbelebung trainiert. Eine frühe Durchführung dieser Maßnahmen kann das überleben der Patienten nachweislich verbessern.

An der Station BLS arbeitete SKILLQUBE mit einem Feedbacksystem des Simulators, um dem Ziel einer qualitativ hochwertigen Herz-Lungenwiederbelebung näher zu kommen. Die Teilnehmer konnten durch eine Auswertung der Maßnahmen wie Drucktiefe, Druckfrequenz, Thoraxentlastung und Atemzugvolumen ihre Effektivität beurteilen und die Effizienz steigern. Sie haben erkannt, dass die Basismaßnahmen keine einfache und simple Maßnahme sind, sondern das diese elementare Bestandteile der Wiederbelebung darstellen und eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern.

Wie auch in den Trainings zuvor wurden zum Abschluss der Fortbildung komplette Fallszenarien trainiert. Die Teilnehmer fanden sich dabei in Ihren Rollen des Arbeitsalltages wieder und das Training erfolgte im Team, gemeinsam mit Ärzten und Pflegefachpersonal. Ein Augenmerk lag hierbei bei den Aspekten des Crew Ressource Management (CRM). Insbesondere mit dem Augenmerk auf Kommunikation und Verhaltensweisen im Team. Die Trainings wurden mit dem eigenen Equipment der Klinik durchgeführt, damit das Umfeld so realistisch wie möglich dargestellt werden konnte.

 

Das arbeiten in Kleingruppen (6 Teilnehmer pro Instruktor) kam bei den Teilnehmern sehr gut an und über die überdurchschnittlichen Bewertungen haben wir uns sehr gefreut. Wir bedanken uns auch bei den Instruktoren und freuen uns auf weitere Seminare mit der Vulpiusklinik in Bad Rappenau.

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19. Hannoversche Notfallsymposium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)


 

500 Teilnehmer besuchten das 19. Hannoversche Notfallsymposium mit dem Leitthema Fachkräftemangel im Rettungsdienst: Sorgen, Not und Auswege

Schwerpunktthema des Hannoverschen Notfallsymposiums waren in diesem Jahr unter anderem der Fachkräftemangel im Rettungsdienst und Projekte, die einen Ausweg aufzeigen wie der sogenannte „Gemeinde-Notfallsanitäter“. Prof. Dr. Gordon Heringshausen von der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin beleuchtete die aktuelle Lage im Rettungsdienst und warf einen Blick in die Zukunft: Im Jahr 2020 fehlen auf deutschen Rettungswachen rund 50 Prozent an qualifiziertem Personal, um das stetig steigende Einsatzaufkommen abzuarbeiten. Alarmierend sind heute bereits die Fehltage von Mitarbeitern im Rettungsdienst. Hohe Burn-out-Raten und Unzufriedenheit im Job prägen das Berufsfeld. Eine Blitzumfrage unter den Symposiumsteilnehmern bestätigte Heringshausens Ausführungen. Qualifizierung des eigenen Nachwuchs, Entwicklung von Führungskräften, Teilhabe an Entscheidungen wie Dienstplänen, Gesundheitsvorsorge, konkrete Bedarfserhebungen und schließlich den Mut, sich selbst zu verändern und sein Ego ab und an zurückzustellen, gab Heringshausen schließlich allen Entscheidungsträgern im Rettungsdienst mit auf den Weg.

In zwei Vorträgen wurde das Thema „Damage Control“ betrachtet – einmal präklinisch von Dr. Björn Wegner, Oberstabsarzt am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg, und einmal klinisch von Dr. Marcel Winkelmann, Arzt an der Klinik für Unfallchirurgie an der MHH. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Terror- und Amoklagen war die Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen ein wichtiger Inhalt der Fortbildungsveranstaltung. Weitere medizinische Vorträge betrachteten die Sepsis als unerkannte Gefahr, die Videolaryngoskopie sowie die NIV-Beatmung als optimale Methoden.

Als mitreißender Redner zeichnete sich wieder einmal Achim Hackstein, Leiter Kooperative Regionalleitstelle Nord, aus. Diesmal unterhielt er das Publikum mit seinen Ausführungen zum Crew Ressource Management (CRM) in der Leitstelle. Vor vier Jahren wurde in der Leitstelle Nord das aus der Luftfahrt bekannte Crew Ressource Management erfolgreich eingeführt und das ganze Team profitiert mittlerweile von den neuen Methoden. Unter anderem zeigen optische Warnsignale an den Arbeitsplätzen die persönliche Belastung – oder auch Überlastung – eines Kollegen an. Dadurch kann das Team reagieren und so können eventuelle Fehler eines Einzelnen vermieden werden.

Ebenso für Begeisterung beim Publikum sorgte der Vortrag „Kohle, Koks und Klapperschlangen“ von Dr. Andreas Schaper, einem der beiden Leiter des Giftinformationszentrum-Nord in Göttingen. Mit über 37.800 Beratungen im Jahr ist die zentrale Rufnummer auch allen Mitarbeitern im Rettungsdienst ein Begriff. Schaper lieferte einen teils amüsanten Überblick – von Eibenblättern bis zu Paracetamol.

(Quelle: http://www.johanniter.de/)

ACLS Provider am Universitäts-Herzzentrum Bad Krozingen


 

Das Advanced Cardiac Life Support (ACLS) Provider Seminar der American Heart Association (AHA) wurde von der SKILLQUBE GmbH aus Wiesloch durchgeführt. Dies wurde insbesondere durch die Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum in Bad Krozingen möglich. Ärztlicher Leiter war Dr. Markus Zwigart, Facharzt für innere Medizin, welcher auf einer kardiologischen Stadion des Herzzentrums tätig ist.

Damit im Notfall jeder Handgriff sitzt, müssen Mediziner und medizinisches Fachpersonal gerade diese Situationen immer wieder trainieren. Neben den Grundlagen zu Themen wie Herzinfarkt und Schlaganfall wurden vor allem praktische Szenarien trainiert, bei denen schwere Herzrhythmus-Störungen und Herz-Kreislaufstillstände nach einem standardisierten Algorithmus behandelt werden mussten.

Das Teamtraining stand im Mittelpunkt. Denn im Notfall ist nicht nur das Fachwissen entscheidend, sondern auch wie effektiv ein Team im Alltag zusammenarbeiten kann. Hierzu fanden neben den AHA Leitlinien zur effektiven Teamdynamik auch die Grundlagen des „Crew-Resource-Management (CRM)“ Anwendung.

Eine offene und herzliche Lernatmosphäre trug laut dem Teilnehmerfeedback am vergangenen Wochenende dazu bei, das die Teilnehmer viel Spaß und einen hohen Trainingseffekt erreichten. Alle absolvierten zum Abschluss erfolgreich eine schriftliche und praktische Prüfung und erhielten somit den Advanced Cardiac Life Support Provider Ausweis der American Heart Association (AHA).

Neben den Instruktoren Dr. Markus Zwigart, Michael Schleith und Lukas Tausendfreund, konnten Nadine Waiz und Timo Sillmann Ihre Hospitation zum Instruktor der AHA erfolgreich abschließen. Wir freuen uns, diese im Team von SKILLQUBE begrüßen zu dürfen.

Mit 400.000 Instruktoren in 5.000 Training Centers und über 10.000 Training Sites, führt die AHA weltweit in 80 Ländern zertifizierte medizinische Kurse in 17 Sprachen durch. Die standardisierten Kursinhalte, wie etwa die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen oder die Notfall-Behandlung von schweren Herzrhythmus-Störungen, richten sich speziell an medizinisches Fachpersonal. Dabei soll nicht nur die richtige Therapie für lebensbedrohlich erkrankte Patienten vermittelt werden, sondern auch die Kommunikation zwischen den Helfern verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden.

ACLS Kurstermine