Thema: Symposium Bevölkerungsschutz

Symposium Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst


 

Symposium Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst am 4. März 2017 in Mainz

10 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK) und Einsatzkonzept eines Multikopters im Bevölkerungsschutz

Seit nunmehr zehn Jahren arbeiten die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst regelmäßig im Rahmen vieler landesweiter Projekte und Einsätze zusammen. Zeit Bilanz zu ziehen. Was ist bisher gut gelaufen? Wo gibt es Optimierungspotenziale? Und vor allem: Welchen Herausforderungen müssen sich die Hilfskräfte in der Zukunft stellen? Rainer Hoffmann, Landesbereitschaftsleiter des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, und Michael Brilmayer vom Malteser Hilfsdienst schauen gemeinsam auf „10 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK)“ und darüber hinaus.

Ein gemeinsames Projekt der HiK ist der Einsatz eines Multikopters bei Großschadensfällen. Dieser kann live Bilder übertragen und übernimmt damit die Arbeit der Menschen, die sich früher in eine Gefahrenzone begeben mussten. „Der Multikopter muss den Boden nicht berühren, kann Hindernisse einfach überfliegen und so hoch aufsteigen, um ein ganzes Gebiet zu überblicken“, erklärt Uwe Gaspar, Mitarbeiter im Ressort Ehrenamtsförderung und Katastrophenschutz. Das Gerät erleichtert darüber hinaus Verschüttete, Bewusstlose oder Brandherde zu finden.

Innen-Staatssekretär Randolf Stich unterstreicht die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen: „Die rheinland-pfälzische Bevölkerung kann auf das Know-how und die großartige Verzahnung der Hilfsorganisationen bauen. Im Ernstfall können wir alle auf ihre Kompetenz vertrauen.“

Zudem stehen beim diesjährigen Symposium weitere wichtige Themen wie die Zentrale Einheit Landesvorhaltung Katastrophenschutz (ZELK), das Konzept „Psychosoziale Notfallversorgung im Rettungsdienst“, Gewalt gegen Einsatzkräfte und die Behandlung von Schussverletzungen auf der Agenda.

Hintergrund:

Die Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. veranstalten in Kooperation mit dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur – oberste Rettungsdienstbehörde, den Ärztlichen Leitern Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst, ein Symposium der Notfallmedizin mit aktuellen und repräsentativen Themen aus dem Rettungsdienst.

Quelle: DRK Landesverband Rheinland-Pfalz (https://www.drk-rlp.de/aktuelles)

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